Dienstag, 13. Januar 2009

Neu zu Alt

Währungsumstellung seit dem 1.Januar 2009
Aus "YENI TÜRK LIRASI" wird "TÜRK LIRASI", aus Neu wird Alt, aus Groß mach Klein, die Farben der jeweiligen Scheine bleiben erhalten, nur gibt es neue Motive. Das neue Geld wirkt auf den ersten Blick wie Monopoly-Scheine, und fühlt sich auch so an.
Doch wenn es erstmal durch Millionen von Händen gelangt, ändert sich dies sicher schnell.

Samstag, 10. Januar 2009

Eine Nacht.

Ebrus Cafè, Protest in Taksim, Kafka Theaterstück mit beweglichen Bühnenelementen in garajistanbul, Ausblick eines Rock Cafés in den Gassen von Taksim.



Donnerstag, 8. Januar 2009

Ein Besuch...

...bei Dali!
Eine großartige Ausstellung einer Sammlung mit vielen Facetten. Besonders die kleinen Tuschezeichnungen haben mich nicht mehr losgelassen.
Die Zeitgeschichte zu Dalis Lebzeit, viele Portraits von Gala, Drucke, Malereien und Fotos von Man Ray und Ara Güler. Sehr imposant sind auch die kleinen Briefe und Erzählungen von Dali.
Ein spontaner Ausflug, der seine Spuren hinterlässt.

Montag, 5. Januar 2009

Dunkle Jahreszeit

Manchmal scheint die Nacht kein Ende zu nehmen. Draußen ist es grau, unsere Straße ist leer und es regnet. Ein Schleier über der Stadt.
Wo sind all` die Farben hin? Oder die Menschen, die diese Stadt so Farbenfroh machen...
"Die Schwarzweißatmosphäre, die mit dem melancholischen Charakter der Stadt unauflöslich verbunden ist und von den Istanbulern, weil sie darin ihr Schicksal sehen, immer wieder von neuem kreirt wird, lässt sich am besten verstehen, wenn man an einem Wintertag aus einer wohlhabenden europäischen Stadt mit einem Flugzeug in Istanbul eintrifft und sich sofort in das Menschengewühl im Zentrum der Stadt an der Galata-Brücke stürzt und dort mit ansieht, in was für farblosen, ausgebleichten, mausgrauen Kleidern die Leute herumlaufen. Beim Anblick der Istanbuler, die im Gegensatz zu ihren reichen, stolzen Vorvätern kaum einmal ein kräftiges Rot, Orange oder Grün tragen, mag es dem Fremden erscheinen, als verdanke sich diese Unscheinbarheit irgendeiner besonderen Moralauffassung. Dem ist natürlich nicht so, es herrscht nur eine tiefe Melancholie vor, die einem die Moral der Bescheidenheit geradezu nahelegt." (Orhan Pamuk, >Erinnerungen an eine Stadt<, S.56f)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Happy New Year